StrukturGras

NutriFibre bildet strukturreiche Blätter. Diese regen die Wiederkäuaktivität der Kuh an. Das Wiederkäuen ist entscheidend für eine gesunde Pansenfunktion. Gesunde Kühe geben mehr Milch. 

 

Auf vielen Milchviehbetrieben kommt, oft unbemerkt, Pansenazidose vor. Pansenazidose tritt vor allem bei hochproduktivem Milchvieh auf, das zu viel energiereiches Futter (Zucker und Stärke) erhält. Pansenazidose führt zu einer enttäuschenden Milchproduktion, niedrigeren Protein- und Fettgehalten in der Milch und zu Gesundheitsproblemen wie Fruchtbarkeitsstörungen und Klauenerkrankungen. Dadurch entstehen zusätzliche Kosten. Diese belaufen sich auf € 200 bis zu 400,- pro Kuh. (Quelle: Universität Monitoba, Kanada.)

Struktur aus dem Blatt

Die Struktur von NutriFibre (Stimulation) befindet sich in den Blättern der Pflanze.  Die Pflanzen müssen deshalb nicht blühen, um Struktur zu liefern. NutriFibre soll vor der Blüte geerntet werden und behält somit seinen Struktur. Während der Blüte nimmt der Futterwert bei allen Grassorten ab. 

 

Untersuchung bei Pansenfistelkühen

In einer gemeinsamen Untersuchung von Nutreco und Barenbrug wurde die Wiederkäuaktivität bei Pansenfistelkühen nach dem Fressen verschiedener Grassorten verglichen. Es stellte sich heraus, dass Kühe mehr auf NutriFibre kauen als auf anderen Grassorten mit einem geringeren Zellwandanteil wie Welsches und Deutsches Weidelgras. 

 

Zellwände

Die Kuh erhält einen großen Teil der Energie aus den Zellwänden. Die Struktur der Zellwände ist bei NutriFibre nämlich besser verdaulich als bei anderen Gräsern. Zellwände können aus drei verschiedenen Bausteinen bestehen: 

• Lignin = unverdauliche Holzsubstanz ohne Futterwert, 

• Cellulose = schwer zu verdauen, nur 1/3 verdaut, 

• Hemicellulose = leicht verdaulich.

 

Hemicellulose wird in 8 Stunden

abgebaut und kann dementsprechend vollständig durch die Kuh verdaut werden). Die Zellwände von NutriFibre bestehen hauptsächlich aus Hemicellulose. Dies erklärt den hohen Futterwert in Kombination mit Struktur. Bei anderen strukturreichen Produkten oder Gras in der Ähre ist das Verhältnis zwischen den drei Bausteinen anders, so dass ein großer Teil des Futters nicht in Milch umgewandelt wird.  

 

Abb. 4: Unterschiede zwischen Arten in Verdaulichkeit der Zellwänden und Stimulation der Pansenaktivität

Quelle: Louis Bolk Institut, 2011

 

Pansenazidose. Was ist das?

gefressenen Futters werden Fettsäuren freigesetzt. Fettsäuren führen zu einer (vorübergehenden) Senkung des pH-Wertes (Säuregehalt) im Pansen. Nachdem die Fettsäuren durch die Pansenwand absorbiert wurden, erholt sich der pH-Wert. Fressen Kühe zu viele schnell verdauliche Kohlenhydrate (Zucker und Stärke) werden zu viele Fettsäuren freigesetzt und kann die Pansenfunktion gestört werden. Strukturreiches Futter, auf dem die Kühe intensiv wiederkäuen müssen, kann dies verhindern. Durch intensives Wiederkäuen erhöht sich die Speichelproduktion, so dass Kühe selbst Bicarbonat herstellen. Dieses Bicarbonat hat eine Pufferwirkung im Pansen und verhindert, dass die Fettsäuren den pH-Wert zu sehr senken. Strukturreiches Futter sorgt auf diese Weise für eine ausgewogene Pansenfunktion und wird eine Pansenazidose verhindert.

 

 

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